S 3 D   G L O S S A R   -   Das Fachwörterbuch für Stereo-3D   -


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Land, Edwin H.

Der Amerikaner Edwin Herbert Land (1909-1991) entwickelte den ersten günstig herzustellenden Polfilter auf Filmbasis. Dieser wurde später unter dem Namen "Polaroid-Filter" von seiner Firma Polaroid kommerziell vertrieben. Die Hauptanwendung lag neben dem technischen Bereich vor allem bei Sonnenbrillen. Bald wurde der Polaroid-Filter aber auch dazu verwendet, 3D-Kinofilme vorzuführen und er löste damit die bis dahin gebräuchliche Anaglyphentechnik ab. Mehr zu diesem Thema gibt es hier.




Längshoropter

Longitudinalhoropter


Längsdisparation

Disparität


LCD - Liquid Crystal Display

Flüssigkristalldisplay


LCoS - Liquid Crystal on Silicon

Ebenso wie bei LC-Displays kommen bei LCoS-Anzeigegeräten Flüssigkristalle zum Einsatz, die allerdings nicht von hinten, sondern wie bei DLPs von vorne beleuchtet werden. Sie verfügen auf der Rückseite über eine reflektierende Schicht, so dass die Leiterbahnen nicht zwischen den Pixeln, sondern hinter der Spiegelschicht verlaufen. Dadurch sind feinere Pixelstrukturen möglich. Das von Canon LCoS genannte Verfahren heißt bei JVC D-ILA und bei Sony-Geräten SXRD.


Lens-Shift

Linsenverstellung


Lentikularfilter

Linsenraster


Leonardo Da Vinci

Der italienische Renaissance-Künstler Leonardo da Vinci zeigte ein klares Verständnis der Tiefendarstellung und nutzte Texturen, Schatten und die Zentralperspektive für seine Zeichnungen. Er erkannte, dass um einen nahen Gegenstand mit beiden Augen herumgesehen werden kann. Der spätere Erfinder der Stereoskopie, Charles Wheatstone, sagte rückblickend, dass wohl schon Leonardo da Vinci das Prinzip der Stereopsis erkannt hätte, wenn er statt Kugeln andere Objekte für seine Versuche verwendet hätte.


Liliputismus

Modelleffekt


Linearperspektive

Parallele Linien laufen scheinbar in der Tiefe zusammen und schneiden sich in der Unendlichkeit (Fluchtpunkt). Die Linear- oder Zentralperspektive basiert auf diesem Fluchtpunkt und ist ein monokularer Tiefenhinweis.


Linsenraster

Bildschirm, autostereoskopischer


Linsenverstellung

Viele Projektoren bieten die Möglichkeit, Objektiv und Bildgeber parallel zueinander zu verschieben. Diese Linsenverstellung (Lens- Shift) dient der optimalen Platzierung des Bildes an der Bildwand bei feststehendem Projektor. Bei Kameras ist der Lens-Shift eher selten, er wird nur bei speziellen Konstruktionen eingesetzt. Stärker verbreitet sind im Aufnahmebereich die Shiftobjektive, bei denen die Verschiebung innerhalb des Objektivs erfolgt.


Longitudinalhoropter

Zylindermantel aus dem Vieth-Müller-Kreis und dem Prevost-Lot


Luftperspektive

Perspektive, atmosphärische




Lumière, Auguste und Louis

Mit einem modifizierten Stereoskop führten die Brüder Lumière 1903 einen ersten echten stereoskopischen Film vor, den jedoch systembedingt nur jeweils eine Person sehen konnte. Damit sind sie die Pioniere des stereoskopischen Bewegtbildes.















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