S 3 D   G L O S S A R   -   Das Fachwörterbuch für Stereo-3D   -


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2D-3D-Konvertierung

Bei der Umwandlung vorhandenen 2D-Materials in Stereo-3D ist die Verdeckung eines der größten Probleme. Artefakte entstehen, weil die Lücken bei der Aufdeckung noch nicht zufriedenstellend geschlossen werden können. Besonders hochwertige Konvertierungen lassen sich bislang nur manuell erzielen.





2D plus Delta

Mit dieser Methode können neben einem Teilbild zusätzliche Informationen übertragen werden wie beispielsweise Disparitäten. Damit kann 2D plus Delta zu den Disparitätsformaten gezählt werden. Es wurde in die Standards MPEG2, MPEG4 sowie H.264MVC (MVC) integriert.


2D plus depth

Ursprünglich von Philips für die eigene 3D-Bildschirmserie entwickelt, handelt es sich bei 2D plus depth (2D+Z) um ein Tiefenbildformat. Dabei wird zu einem 2D-Bild die entsprechende Tiefenkarte übertragen. Philips hat die Weiterentwicklung 2009 eingestellt.


2K

Das digitale Kinoformat 2K hat eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln. Oft wird es auch mit 2048 x 1080 angegeben. Im DCI-Standard beträgt die 2K-Auflösung 2048 x 1024 Pixel.


3DAV - 3D audio and visual

MPEG





3D-Brille

Fast alle Stereo-3D-Verfahren benötigen eine spezielle 3D-Brille um die beiden Teilbilder zum jeweils richtigen Auge zu lenken. Ohne die richtige Brille zum passenden Wiedergabesystem wird kein Raumbild sichtbar. Entsprechend der vielen verschiedenen Systeme gibt es auch zahlreiche 3D-Brillen die in der Regel untereinander inkompatibel sind, beispielweise Shutterbrillen, Polfilterbrillen oder Anaglyphenbrillen. Auch Brillen, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren sind häufig zueinander inkompatibel. So gibt es zum Beispiel bei Shutterbrillen fast bei jedem Hersteller eine eigene Ausführung. Übrigens existieren auch bestimmte 3D-Wiedergabesysteme, bei denen keine Brille benötigt wird. Diese zählen zu den autostereoskopischen Verfahren.


3D-Cinema

3D-Kino


3D Consortium

Ursprünglich von den fünf größten japanischen Elektronikkonzernen gegründet, um die Entwicklung von Stereo-3D effizienter voranzubringen, umfasst das 3D Consortium inzwischen eine große Anzahl von asiatischen und auch einigen westlichen Firmen, Organisationen und Einrichtungen.


3D-Effekt

Im Volksmund wird im Zusammenhang mit Stereo-3D meist einfach von 3D und vor allem vom 3D-Effekt gesprochen. Gemeint ist dann vor allem der Out-of-Screen-Effekt, also das Heraustreten von Objekten aus dem Stereofenster. Den 3D-Effekt kann man aber weiter spannen. Er beschreibt den gesamten räumlichen Eindruck, der auf den Einsatz der Stereoskopie zurückzuführen ist. Der 3D-Effekt umfasst also 1. die sich nach hinten in die Ferne erstreckende Tiefe, in die man wie durch ein Fenster schaut, 2. die aus dem Fenster nach vorn heraustretenden Objekte mit dem Out-of-screen-Effekt und 3. die stereoskopisch plastische Wirkung von Objekten im Nahbereich (Plastizität).


3D-Hype

Anfang der 1950er Jahre gab es in den USA einen großen 3D-Kino-Hype, der aber nur wenige Jahre andauerte. Auslöser war der Stereo-3D-Film "Bwana Devil". Das Ziel der Stereo-3D-Kinos war seinerzeit, die Menschen vom Fernseher zurück ins Kino zu holen.


3D HomeMaster

Der Sende- und Speicherstandard 3D HomeMaster wurde von der SMPTE herausgegeben und empfiehlt eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bei 60 Bildern pro Sekunde und Teilbild. 3D HomeMaster soll 2D-kompatibel und offen für künftige Technologien sein.


3D Kino

Bezeichnung für Kinotheater, die stereoskopische (räumliche) Filme abspielen können. Der Betrachter hat dabei ein dreidimensionales Raumerlebnis. 3D-Kinos sind heute recht zahlreich, viele Kinos haben neben den standardmäßigen 2D-Kinosälen mindestens einen 3D-Saal. Um ein Kino 3D-fähig zu machen, ist die Installation spezieller Projektionstechnik notwendig. Nähere Informationen dazu gibt es hier.


3D-Sehen

Wahrnehmung, binokulare


3D-Storyboard

Die einzelnen Bilder in einem 3D-Storyboard enthalten Informationen über die geplante Tiefe und Lage der einzelnen Objekte. Ein gutes 3D-Storyboard enthält eine durchdachte Tiefendramaturgie und gibt Aufschluss über die Tiefenposition und den Tiefenumfang der Bilder.





3DTV

Dreidimensionales Fernsehen wird oft als Marketingbegriff verwendet, der sich einerseits nur auf das Stereo-3D-Display bezieht oder andererseits auf den kompletten Workflow einer Stereo-3D-Fernsehaustrahlung.


4K

Das digitale Kinoformat 4K entspricht einer Auflösung von 4096 x 3072 Pixeln. Oft wird es auch mit 4096 x 2160 angegeben. Im DCI-Standard beträgt die 4K-Auflösung 4096 x 2048 Pixel.














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